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Regentropfen zerschmettern am Fensterglas
Nebel maskiert die Szene wie Toni Banderas
Straßenleuchten brechen Leblosigkeit zu dieser Zeit
dann wenn in den Bäumen Stille die ewig scheint
So oft ich mir sag, dass diese Stadt nix zu bieten hat
lieb ich sie und bleib auch ohne attraktive Liegenschaft
Nur entschädigt durch den Blick von der Schere
und weiß das ganze nun viel besser zu schätzen je älter ich werde
außerhalb des Arbeiterverkehrs geht nichts
vielleicht ist es auch die zeitweise Ruhe die uns Phlatline Kids denken lässt
ich sei die Fibel
der Schmelztigel in dem wir uns sammeln wie Lichtwellen im Parabolspiegel
Rekonstruierte Altbauten neben Plattenbauten
Bizarrer Kontrast zwischen ZoniBau und Opernplatz
Oder was zeichnet hier den Reiz aus
Der erste Kuss im Beton
Die erste Ziese am Heizhaus
Vielleicht auch vor Winters Eisgarten auf Eis warten
wird wie vieles von ner Kleinigkeit zum Highlight wie Urlaubsfahrten
An allen Ecken Konsumtempel aus Wellblech
Schachbrettartig dunkle wie helle Flecken und Stellflächen
Riesen Uni doch kein Studentenflair
Und nix so multikulti wie n Dorf mit Stadtverkehr
Der erste Sonnenstrahl durchdringt den Dunst der Stadt
begleite meinen Vater
suche nach dem Grund was mich in deren Schoß gehalten hat
Schlender entlang dem Kaßberg um Emotionen zu fangen und Ausreden zu finden für wie man hier eigentlich noch leben kann
Vielleicht weil die Schönheit dieser Stadt verborgen liegt
der schweifende Blick auf deren Dächer über Sorgen siegt
wenn weiße Wolken der Sonne folgen
und grünes Laub den Straßenstaub verdeckt
scheint die Atmosphäre wohlvertraut
Aufm Schloßteich rote und grüne Ruderboote
prächtige Farben an Menschen zeigen Sommermode
Man kann hier wunderbar chillen
mit Freunden abends grillen
Mit gutem Willen lange Partys machen ohne Pillen
Strom gezapft vom Laternenmast der Nachbarschaft
hab damals noch gedacht, damit riskiert man Untersuchungshaft
Heut hört man lachen aus Cafén und Badeseen
wenn die Chemnitzer in Shoppingalleen vorm Laden stehn
dann scheints als ob der Marxkopf ne Sonnenbrille braucht
beim verdeckten Beschaun von Ärschen und jedes freien Bauchs
Mach mir was vor, ich will hier raus doch komm nicht weg, weil jeder Fleck den ich kenn und meine Familie mich nicht lässt
Auch wenn der Anblick deiner Menschen nicht grad glänzt
Bin ich froh wenn du mich jeden Tag mit offenen Armen empfängst
ich komm nicht klar
bin zum Glück nicht so oft da
vielleicht ist das ja auch der Grund warum ich dich im Herzen mag.
(Tefla&Jaleel)
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ich hab gemerkt dass es meist nur an kleinen Dingen liegt
ich hab niemanden gesucht, nie gehofft was zu finden
jetzt hab ich dich, hätt ichs nicht, würde in mir was verschwinden
man sagt die Liebe macht blind, doch das kann nicht sein
denn ich seh wie schön du bist seh deinen Gang deinen Style
ich hab mich so oft in deinen Augen verloren
und wenn ich neben dir aufwach beginnt mein Traum von vorn
in mir ist kaum noch Zorn denn seitdem ich dich hab
wart ich nicht mehr schon ab morgens auf den nächsten Tag
ich glaub ganz Dresden hat nichts zu bieten wie dich
sieh dir deinen Mann an, schau wie zufrieden er ist
und das schieb ich auf dich, du bist mein innerer Frieden
nach fast anderthalb Jahren nenn ichs immernoch Liebe
manchmal glaube ich mein Leben wär schon lange im Eimer
du sorgst dafür, dass nichts passiert, ich danke dir Kleine
ich bin angekommen endlich daheim
ich bin da jede Nacht schlaf ich neben dir ein
ich bin angekommen endlich zuhaus
du bist da jeden Tag wach ich neben dir auf
ich bin angekommen endlich daheim
ich bin da jede Nacht schlaf ich neben dir ein
ich bin angekommen endlich zuhaus
du bist da jeden Tag wach ich neben dir auf.
die letzten Jahre sie vergingen im Flug
ohne Schmerz kein Ruhm, es war fast wie ein Fluch
all die Nächte in den Bars, ich hab solang gesucht
endlich hab ich dich gefunden endlich komm ich zur Ruh
du warst ganz allein, doch du hattest Mut
mich anzusprechen traun sich viele nicht zu
ich war so zu, ich hatte viele Drinks, doch ich schwör
es tat so gut deine süße Stimme zu hörn
unser erstes Date, ich war so aufgeregt
hey du warst wunderschön wie die Sonne nach dem Regen
ich hab dich ausgeführt Oper bei Nacht
alle haben uns angesehn und ich wusste das passt
sieh her ich brauch nicht viel nur ne Frau mit Stil
und wenn Gott will, leb ich diesen Traum mit dir
glaub mir ich liebe dich ich sing dir den Blues
die anderen Frauen interessieren nicht, denn sie sind nicht du
ich bin angekommen endlich daheim
ich bin da jede Nacht schlaf ich neben dir ein
ich bin angekommen endlich zuhaus
du bist da jeden Tag wach ich neben dir auf
ich bin angekommen endlich daheim
ich bin da jede Nacht schlaf ich neben dir ein
ich bin angekommen endlich zuhaus
du bist da jeden Tag wach ich neben dir auf.
hör zu du warst für mich die einzig wahre Liebe
und ich frage mich ob ich dich wirklich verdiente
ich fand dich wunderschön es gab für dich keinen Vergleich
die Wärme deines Herzens schmolz des meinen Eis
es war so schön mit dir einfach nur im Gras zu liegen
zu schweigen und die Zweisamkeit zu genießen
meine Nase in dein Haar zu tauchen
gemeinsam durch den Park zu laufen
du gabst mir die Chance, mich fallenzulassen
ich bin dir gefolgt als sei ich dein Schatten
deine sanfte Art, dein kissenweicher Mund
waren alles was ich brauchte doch ich ließ dich fallen ohne Grund
ich schreibe dir damit du weißt, wie leid es mir tut
ich war dumm, jung und nicht reif genug
ich hab dich fallenlassen und dich tief verletzt
Gott schickte mir nen Engel doch ich stieß ihn weg
ich bin angekommen endlich daheim
ich bin da jede Nacht schlaf ich neben dir ein
ich bin angekommen endlich zuhaus
du bist da jeden Tag wach ich neben dir auf.
ich bin angekommen endlich daheim
ich bin da jede Nacht schlaf ich neben dir ein
ich bin angekommen endlich zuhaus
du bist da jeden Tag wach ich neben dir auf.
(Endlich daheim - Alec, Smart & Scotch.
Album: Kein Schmerz Kein Ruhm)
Dresdner HipHop!
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Es gibt Musik fürs Zimmer und für die Straße.
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und nicht ahnt was kommen wird
nicht versteht wo der Sinn ist
sich nicht entscheiden kann
für eine Richtung
was tut man?
Gleichermaßen unsicher
beide Wege.
Gleichermaßen abgewägt.
Was soll man tun?
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Glaubst nicht, ich kann dein Inneres erahnen
Hoffst, gefunden zu werden
Hoffst nicht, dass ich es bin, die dich findet, innen
Hast Angst, dich zu öffnen
Hast keine Angst, Fassaden zu erhalten
Ahnst, dass da was ist im mutigen Herz
Ahnst nicht, dass ich es sehen kann, die ganze Zeit
Denkst, du machst mir was vor
Denkst nicht, dass es nicht funktioniert
wo willst du denn hin so allein
warum versteckst du dich
wovor hast du Angst
wer rettet dich
ich könnte es versuchen, wenn du begreifst
dass man sich manchmal hingeben muss
um aufzustehen
ich glaube nicht, dass es jemals zu spät ist
mit seinem Leben zu beginnen
man kann immer anfangen, überall
wenn jemand da ist, der auffängt, stützt und aufrichtet
ich bin da
ich bin da.
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Sind wir angekommen, stehen wir staunend: wir wachsen, lernen, wundern uns. Später weicht das Wundern einer Einsicht. Einer Notwendigkeit. Einem Wissen. Dass wir dahin mussten, wo wir sind und waren. Dass es unabänderlich war. So verändern wir Leben. So werden wir verändert.
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Would you walk all over me?
Have we learnt what we set out to learn?
Well come home, we will see
Now don't drown in your tears babe
Push your head towards the air
Now don't drown in your tears babe
I will always be there
When you fall and you can't find your way
Push your hand up to the sky
I will run just to, to be by your side
Don't you ever bat an eye
Now don't drown in your tears babe
Push your head towards the air
Now don't drown in your tears babe
I will always be there
But I will tear the prize from your hand
Keep you from harm, that's what you said
There's people climbing out of their cars
Lining the roadside, trying to glimpse at the dead
Now don't drown in your tears babe
Push your head toward the air
Now don't drown in your tears babe
I will always be there
(EDITORS)
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Hartnäckiger.
Zum Glück gibts die Sonne - wenn auch nur schwach.
Zum Glück gibts den Wind - wenn auch als Stürme.
Zum Glück gibts den Himmel - wenn auch vergraut.
Alles ist blasser, fällt, weht und schreit.
Der Herbst setzt sich durch, ist strenger.
Platzhirsch.
Die Wolken ruhen sich im Sommer aus, im Herbst ziehen sie schnell.
Das Gras knistert im Sommer, im Herbst welkt es, bräunt.
Alles wartet. Alles hofft, verharrt, weiß.
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als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
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Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
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And keep you safe inside of me
Oh, restore this crack so
I want nothing tonight to hold but you
I keep this pillow it’s such a poor substitute
For a soul, a soul,
For a soul, a soul
(The Maccabees - Dinosaurs)
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Manchmal sollte man seine eigene Meinung nicht öffentlich machen.
Manchmal ist es ratsam, es besser zu wissen und dieses bessere Wissen für sich zu behalten.
Manchmal muss man für Fehler anderer Menschen gradestehen.
Manchmal ist es schwer, unfair und niemand hört zu.
Wenn man aber dann beschließt, mit dem Selbstmitleid aufzuhören, die Schultern zu straffen und geradeaus zu schauen, geht alles wie von selbst. Es wendet sich zum besseren. Und dann wird der Tag noch gut.
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Es fängt uns alle auf, irgendwann. Wo wollen wir hin? Nichts bleibt ungeschehen. Nichts bereut, nichts vergessen, nichts geahnt und nichts gewusst. Aber alles gewollt, erhofft und mitgerissen. Weit. Hier.
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